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150 Sternsinger in unserer Pfarrgemeinde unterwegs

150 Sternsinger in unserer Pfarrgemeinde unterwegs
150 Sternsinger in unserer Pfarrgemeinde unterwegs
© Sternsinger
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Sternsingeraktion 2022

Gesund werden – gesund bleiben * ein Kinderrecht weltweit

So lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, die bundesweit noch bis zum 31. Januar durchgeführt wird. Nachdem die letztjährige Aktion coronabdedingt ausfallen musste, bzw. die Hausbesuche nicht möglich waren, stand auch die diesjährige Aktion bekanntlich zunächst unter keinem guten Stern. So vielfältig die Möglichkeiten im Vorfeld waren, so vielfältig wurden diese auch in unserer Pfarrei umgesetzt. Von den bekannten Hausbesuchen vor der Tür, über Briefkasteneinwürfe bis hin zu zentralen „Sternsingerstationen“ mit der Möglichkeit sich die Segenaufkleber abzuholen, war alles vertreten.

Auch wenn es gerade unter den momentanen Vorzeichen schwierig war ausreichend Kinder und Betreuer zu finden, setzte der Großteil der Ortschaften auf die „klassische“ Variante mit dem Besuch an der Haustür. Einige Gruppen hatten sogar so viele Sternsinger zeitgleich unterwegs, dass aus anderen Kirchorten Gewänder ausgeliehen werden mussten, um alle Könige entsprechend einzukleiden. Bis zu 150 Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren waren seit dem 27.12. mit ihren Betreuern in unserer Pfarrei unterwegs und berichtet über viele frohe Gesichter und Ergriffenheit an den Haustüren, dass die Sternsinger endlich wieder mit ihren Liedern, Gedichten und natürlich dem Segen unterwegs waren. Aber auch die „stationären“ Aktionen wie z.B. in Nistertal und Umgebung wurden von den Menschen freudig angenommen und entsprechend frequentiert. So vielfältig die Gruppen waren, so unterschiedlich war auch das Wetter, welches unsere Sternsinger begleitete. Von Sonnenschein, über trübes Winterwetter mit leichtem Regen, bis hin zu wildem Schneetreiben war alles dabei.

Wer trotz der vielen Möglichkeiten und Gruppen trotzdem keinen Segen „abbekommen“ hat, hat immer noch die Möglichkeit diesen zu bekommen. In vielen Kirchen liegen die gesegneten „Segensaufkleber“ mit Spendentütchen aus und laden jeden Interessierten ein vorbeizukommen und sich ein „Päckchen“ mitzunehmen. All jene, die trotz Anmeldung noch keinen Besuch bekommen haben, bitten wir um Nachsicht, nicht immer ist es möglich mit den Gruppen alle geplanten Gebiete komplett abzudecken.

Obwohl in vielen Ortschaften weniger Haushalte besucht wurden, da in diesem Jahr auf ein vorheriges Anmeldeverfahren gesetzt werden musste, berichten viele Gruppen von einem erhöhten Spendenaufkommen. Das stimmt vorallem unter dem Hinblick zuversichtlich, da ja gerade die Hilfsorganisationen während der Pandemie Schwierigkeiten haben, ausreichend Spenden zu sammeln, weil ein Großteil durch die verpassten Sonderkollekten in den Gottesdiensten einfach kleiner ausfallen.

An dieser Stelle danken wir allen Spendern der Sternsingeraktion für ihre Unterstützung, damit mehr Kinder weltweit ihr Grundrecht für ein gesundes Leben einfordern können.

Der größte Dank gilt aber natürlich allen Aktiven und Betreuern, besonders den Kindern, die trotz allem bereit waren an der weltweit größten Sozialaktion von Kindern für Kinder teilzunehmen. Ihr bringt nicht nur den Segen zu den Menschen,
IHR seid ein SEGEN *

Florian Ahr
Gemeindereferent

Sternsingen mal anders

„Die Heilgen drei König mit ihrigem Stern“, so war es am letzten Wochenende an verschiedenen Treffpunkten der Dörfer des Kirchortes Nistertal zu hören. Die Organisatoren der diesjährigen Sternsingeraktion hatten zum Brunnenplatz, zum Julesplatz und zum REWE in Nistertal, an die evangelischen Kirchen von Unnau und Alpenrod, der Grundschule Alpenrod, zur alten Schule in Hirtscheid sowie zu den Dorfgemeinschaftshäusern in Bölsberg und Hardt eingeladen. Dort sangen insgesamt 16 als Heilige drei Könige verkleidete Kommunionkinder das traditionelle Sternsingerlied und brachten den weihnachtlichen Segen. Zahlreiche Menschen unterschiedlicher Konfessionen nutzten die Gelegenheit, sich an der frischen Luft ein frohes neues Jahr zu wünschen, einen Aufkleber für die Haustür abzuholen und die Spendendose reichlich zu füllen. Natürlich waren die Sternsinger, verstärkt durch die Nistertaler Schola, ebenfalls passend gekleidet, auch im und nach dem Sonntagsgottesdienst anzutreffen.

Auf Grund der guten Resonanz denkt der Ortsausschuss darüber nach, im nächsten Jahr noch weitere Treffpunkte anzubieten. Ein herzlicher Dank gilt den Ortsbürgermeister:innen und den evangelischen Pfarrern für die Veröffentlichung der Termine, den Sternsingern und ihrer Begleitung und nicht zuletzt allen, die so großzügig gespendet haben.

Ulrich Helmer

© Sternsinger
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